Seit Samstag bin ich hier und war viel unterwegs. Ich habe hier Onkel und Tante, die mir einiges von der Innenstadt und auch Harvard zeigen konnten. Von Harvard habe ich bildermäßig allerdings nicht sehr viel... Aber es gibt alles in allem nicht viel zu erzählen, aber ich bin viel rumgelaufen.
Jetzt zum Titel.
In Boston ist so einiges für die Amerikanische Unabhängigkeit getan worden. Hier wurden sich Schlachten mit den Briten geliefert, hier hat man sich gegen die Sklaverei eingesetzt. Auch die Frauenrechtsbewegung florierte hier. Und dann war da natürlich noch diese Tea Party. Tee mit Salz. Prost.
Dieses Gebäude, das Massachusetts State House, steht dort seit 1798 und war das erste Parlament Amerikas! Das Blattgold auf der Kuppel ist wahrscheinlich eher nicht ganz so alt.
Es diente als Vorbild für Parlamentsgebäude wie das Capitol in Washington und beherbergt noch heute den "Landtag" von Massachusetts (what a word!).

Dieses Haus ist ein wenig jünger, also von 1974: der (?) John Hancock Tower. Ein Haus was Furore machte, da es schon kurz nach der Einweihung die ersten Glasscheiben zu boden warf. Außerdem lohnt es sich, mal nach Fotos zu googeln. Man findet viele Bilder die zeigen, wie faszinierend ein Hochhaus sein kann. Seht es euch an.
Insgesamt gefällt mir Bostons Vorstadtatmosphäre. Wenn man aus New York kommt, dann ist hier alles sehr klein und gemütlich. Auch ein Hancock Tower. Außerdem war fast durchgehend schönes Wetter hier (im gegensatz zu NY). An Blue Suburban Skies mangelte es jedenfalls nicht.
Hier dampft es aus den Gullis. In New York übrigens auch...
Bemerkenswert. (Wenn auch ohne Jahreszahl!)
Die Tea Party spar ich mir jetzt. Aber natürlich versucht man hier wie überall, aus der eigenen Geschichte Kapital zu schlagen...
Das ist ein Denkmal für die Opfer des Afghanistan- und des Irakkriegs.
Auf den Plättchen sind keine Namen oder ähnliches eingraviert.
Sie sind dazu da, um das Sonnenlicht zu spiegeln.
Und jetzt noch mehr Bildung.
Dies ist der erste Taschenrechner. Also naja. (Die Schrifttafeln sind auf Hüfthöhe.) Dieser, -äh- Apparat von 1944 beherrscht die Standardfähigkeiten eines Taschenrechners. Gegenüber seinem mickrigen Nachfolger hat dieses Modell allerdings nur Vorteile. Erstens macht es was her als Wohn-, oder Arbeitsmöbel. Und zweitens bekommt man das Ergebnis schriftlich auf Papier.
Ehrlich gesagt kann er doch ein bisschen mehr. Er hat im zweiten Weltkrieg auch etwas kompliziertere Rechnungen angestellt. Außerdem war er im original noch etwas länger, so an die 16 m (hier ist eine offensichtlich gekürzte Version ausgestellt).
Für die, die es genau wissen wollen: Der Rechner wiegt ca. 35 Tonnen, wurde von Howard Aiken in Harvard erdacht und von IBM finanziert.
Und hier die Bedienoberfläche. Super. Eine Taste pro Finger. Nicht wie bei diesen Winzdingern heute, wo man -ob man will oder nicht- alles auf einmal runterdrückt.
Die New York-Fortsetzung ist da: Oben rechts könnt ihr ganz einfach zwischen den bisherigen Berichten hin und herswitchen, oder HIER klicken.
Schon gestern war Reise-Halbzeit! Morgen geht es weiter nach San Francisco...

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